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myLife Basis Aktiv

Von Grund auf clever: Der Staat zahlt mit.

Es ist schon längst kein Geheimnis mehr: Die gesetzliche Rente hinterlässt im Alter erhebliche Versorgungslücken. Wer selbstständig arbeitet, hat in der Regel sogar überhaupt keinen Anspruch.

Mit myLife Basis Aktiv schließen Sie Ihre Rentenlücke durch steuermindernde Beiträge, denn Zahlungen und Leistungen werden steuerlich wie die gesetzliche Rente behandelt. Zudem müssen Sie sich im Vorfeld nicht festlegen, ob Sie in eine klassische oder fondsgebundene Rentenversicherung investieren möchten. myLife Basis Aktiv kombiniert klassisches Deckungskapital und Fondsanlage mit der Möglichkeit der freien Gewichtung zwischen beiden. Sie können sich also flexibel zwischen Sicherheit und Ertragschancen entscheiden. Dabei sind alle erforderlichen Bedingungen gemäß §10 Abs. 1 Nr. 2b aa) EStG für Basisrenten selbstverständlich erfüllt.

MUSTER-PRODUKTINFORMATIONSBLÄTTER zur Basisrente finden Sie hier


Was genau ist myLife Basis Aktiv?

Eine Rentenversicherung, die eine klassische mit einer fondsgebundenen Vorsorge kombiniert. Sie können monatlich entscheiden, ob Sie Ihren Beitrag ganz oder teilweise (zwischen 0 und 100%) in das Deckungskapital oder in Fonds anlegen, oder ob Sie Ihr bereits vorhandenes Vertragsguthaben umschichten wollen.


Wer sollte myLife Basis Aktiv abschließen?

Vor allem alle nicht Rentenversicherungspflichtige (Freiberufler, Selbstständige) oder Rentenversicherungspflichtige mit hoher Steuerbelastung.


Welche Leistungen bietet myLife Basis Aktiv?

Eine lebenslange Rente.


Wie hoch können die Beiträge sein?

Die Beiträge fangen schon bei 15 Euro im Monat an. Die Beiträge sind gemeinsam mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung bis zu einem bestimmten Höchstbetrag gemäß § 10 Abs. 3 EStG steuerlich absetzbar. Weitere Informationen finden Sie unter Besteuerung.


Wie lang kann die Rentenlaufzeit sein?

Eine lebenslange Laufzeit ist garantiert. Wird eine Leistung für den Todesfall vereinbart, erhalten die Hinterbliebenen Ehepartner/eingetragene Lebenspartner oder Kinder gegebenenfalls gemäß §32 EStG eine Rentenleistung.


Pluspunkte, die sich für Sie auszahlen:

Geht weniger ab, kommt mehr heraus: Wie immer bei myLife fallen auch bei myLife Basis Aktiv keinerlei Abschlussprovisionen oder laufende Provisionen an. Als so genanntes „Netto-Produkt“ bietet myLife Basis Aktiv jedoch weit mehr als nur Kostenvorteile.

Wegweisend

  • Steuerliche Förderung auch für Zusatzabsicherung sowie Hartz-IV-geschützt und insolvenzsicher
  • Individuelle Anlage in Deckungskapital und Fondsanlage
  • Große Auswahl passiver Indexfonds in der Fondsanlage
  • Im Todesfall: Rentenleistung an die Hinterbliebenen, falls vereinbart

Lebensbegleitend

  • Umschichtungen zwischen Deckungskapital und Fondsanlage monatlich möglich
  • Freie Wahl zwischen drei Überschusssystemen, Wechsel bis zum Rentenbeginn möglich
  • Maximale Freiheit in der Beitragshöhe, bei Beitragsfreistellungen und bei Zuzahlungen
  • Niedrige Einstiegsbeiträge schon ab 15 Euro im Monat
  • Flexible Wahl des Rentenbeginns ab 62. Lebensjahr
  • Kostenfreie Option: Kapitalsicherung in den letzen Jahren der Ansparzeit

Transparent:

  • Einfache, klare Kostenstruktur
  • Verständliche Vertragsunterlagen
  • Benachrichtigung über Wertentwicklung bereits nach drei Monaten
  • Jährliche Sparzielbenachrichtigung
  • Keine Stornogebühren bei vorzeitiger Kündigung
  • Keine Gesundheitsfragen



Allgemeines

myLife Basis Aktiv ist eine flexible aufgeschobene Rentenversicherung, die eine kombinierte Anlage in das klassische Deckungskapital und in Fonds erlaubt. Sie erfüllt die erforderlichen Bedingungen gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 2b aa EStG für Basisrenten.

Netto-Produkt

Als Nettoprodukt ist dieses Produkt vollständig frei von Abschlussprovisionen und laufenden Provisionen.

Versicherungsbeginn

Versicherungsbeginn ist der 1. eines Monats. Es sollte generell der nächste Monatserste nach Antragsaufnahme als Versicherungsbeginn gewählt werden. Zum Beispiel bei Antragsaufnahme im Juli sollte der Versicherungsbeginn der 01.08. sein.

Eintrittsalter

Das Eintrittsalter errechnet sich aus dem Kalenderjahr des Versicherungsbeginns abzüglich des Geburtsjahres der zu versichernden Person.

  • Mindesteintrittsalter: 0 Jahre
  • Höchsteintrittsalter: 70 Jahre
  • Mindestrentenbeginnalter: Vollendetes 62. Lebensjahr
  • Höchstrentenbeginnalter: 85 Jahre

Mindestaufschubdauer

  • 9 Jahre bei laufenden Beiträgen

Gesundheitsprüfung

Nein.

Zusatzversicherungen

Nein

Beiträge / Zuzahlungen

Beitragszahlungsdauer

Die Beitragszahlungsdauer kann gegenüber der Aufschubdauer abgekürzt sein.

Beitragszahlungen / Zuzahlungen

Die Beitragszahlung kann nur per Lastschrift zum 1. oder 15. eines Monats erfolgen. Die Beiträge können monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich gezahlt werden. Bis zum Rentenbeginn können Zuzahlungen geleistet werden.

  • Mindestbeitrag: 15 Euro monatlich
  • Mindesteinmalbeitrag: Keine Einmalbeiträge möglich.
  • nicht planmäßige Beitragserhöhung: Im beitragspflichtigen Vertrag kann zu jedem Fälligkeitstermin der Beitrag für die restliche Beitragszahlungsdauer erhöht werden. Allerdings dürfen innerhalb eines Kalenderjahres sämtliche Zahlungen in den Vertrag maximal den Höchstbetrag gemäß § 10 Abs. 3 EStG erreichen.
  • Höhe Zuzahlungen: Mindestens 250 Euro. Allerdings dürfen innerhalb eines Kalenderjahres sämtliche Zahlungen in den Vertrag maximal den Höchstbetrag gemäß § 10 Abs. 3 EStG erreichen.

Beitragsherabsetzung / Stundung

Zu jedem Fälligkeitstermin kann der Beitrag bis auf den Mindestbeitrag herabgesetzt werden. Auch eine Stundung der Beiträge für bis zu 12 Monate kann vereinbart werden. Stundungen sind mehrfach möglich.

Reduzierte Anfangsbeiträge

Es kann für einen ganzjährigen Zeitraum von bis zu sechs Jahren festgelegt werden, dass reduzierte Anfangsbeiträge gezahlt werden.

Aufteilung von Beiträgen und der Zuzahlungen

Der nach Abzug von Kosten verbleibende Teil des Beitrags beziehungsweise der Zuzahlung ist der sogenannte Sparbeitrag. Zu Vertragsbeginn legt der Kunde fest, wie hoch der Anteil des Sparbeitrages ist, der für das Deckungskapital des Vertrages verwendet wird. Daraus ergibt sich die garantierte Rente zum vereinbarten Rentenbeginn. Der andere Teil wird in die gewählten Fonds angelegt. Der Kauf der Fondsanteile erfolgt zum letzten Börsentag vor dem vereinbarten Fälligkeitstermin (Bewertungsstichtag). Für Einmalbeiträge und Zuzahlungen ist der Bewertungsstichtag abweichend der Börsentag, an dem die Zahlung tatsächlich wertgestellt ist. Während der Vertragslaufzeit kann der Kunde diese Aufteilung für zukünftige Beiträge und Zuzahlungen ändern.

Dynamik

Dynamik ist die regelmäßige Erhöhung des Beitrages und der Versicherungsleistung und kann bei Antragstellung vereinbart werden:

  • Der zuletzt gezahlte Betrag wird jährlich um einen bei Antragstellung festgelegten Prozentsatz erhöht (mindestens 1 %, maximal 10 %).
  • Die letzte Erhöhung erfolgt spätestens 3 Jahre vor Ablauf der vereinbarten Beitragszahlungsdauer.
  • Die Dynamik kann von Jahr zu Jahr vom Versicherungsnehmer abgelehnt werden. Wird sie mehr als zweimal hintereinander abgelehnt, entfällt sie ganz, kann jedoch mit Zustimmung der myLife wieder neu begründet werden.

Aufteilung von Beiträgen und der Zuzahlungen

Der nach Abzug von Kosten verbleibende Teil des Beitrags beziehungsweise der Zuzahlung ist der sogenannte Sparbeitrag. Zu Vertragsbeginn legt der Kunde fest, wie hoch der Anteil des Sparbeitrages ist, der für das Deckungskapital des Vertrages verwendet wird. Daraus ergibt sich die garantierte Rente beziehungsweise die garantierte Kapitalabfindung zum vereinbarten Rentenbeginn. Der andere Teil wird in die gewählten Fonds angelegt. Während der Vertragslaufzeit kann der Kunde diese Aufteilung für zukünftige Beiträge und Zuzahlungen ändern.

Fonds

Fondsauswahl

Über 100 ETFs

Fondsmix

Der Mindestbeitrag pro Fonds beträgt 1 Euro.

Ausgabeaufschlag

Es wird kein Ausgabeaufschlag erhoben.

Wechsel der Anlagestrategie (Umschichtung)

Vor Rentenbeginn können innerhalb des Vertragsguthabens einmal pro Kalendermonat kostenfrei Umschichtungen zwischen Deckungskapital und Fondsanlage – oder umgekehrt – vorgenommen werden. Es müssen mindestens 500 Euro umgeschichtet werden. Bis zu 250.000 Euro insgesamt können je Versicherungsjahr umgeschichtet oder im Rahmen eines Fondswechsels geshiftet werden. Darüber hinaus ist unsere Zustimmung notwendig.

Fondswechsel (Shift / Switch)

Ein Wechsel der Fonds kann kostenfrei einmal im Monat erfolgen. Beim Shiften wird das bestehende Fondsvermögen in Anteile eines anderen Fonds übertragen. Dies geschieht durch Verkauf der alten Anteile und Ankauf von Anteilen des neuen Fonds. Beim Switchen werden die zukünftigen Anlagebeträge in den neuen Fonds angelegt. Bis zu 200.000 Euro insgesamt können je Versicherungsjahr im Rahmen eines Fondswechsels geshiftet oder umgeschichtet werden. Darüber hinaus ist unsere Zustimmung notwendig.

Ablaufcheck / Ablaufmanagement

Fünf Jahre vor Rentenbeginn wird der Kunde automatisch erinnert, das Fondsvermögen abzusichern (Ablaufcheck). Dies kann durch einen Fondswechsel in risikoärmere Fonds oder das automatische Ablaufmanagement erfolgen.

Übertragung auf einen anderen Basisrentenvertrag

Vor Rentenbeginn kann das Vertragsguthaben auf einen anderen Basisrentenvertrag übertragen werden, der die Voraussetzungen des § 10 Absatz 1 Nr. 2b aa EStG erfüllt.

Leistungen

Garantie

Die Höhe der Garantie richtet sich individuell nach der Aufteilung von Beiträgen und Zuzahlungen in die einzelnen Anlageoptionen.

Verfügbarkeit (Auszahlungen)

Auszahlungen sind nicht möglich.

Leistung im Todesfall vor Rentenbeginn

Die Beitragsrückgewähr (nur bei laufender Beitragszahlung) ist obligatorisch eingeschlossen. Im Todesfall wird das Vertragsguthaben, mindestens jedoch die Summe aller eingezahlten Beiträge (ohne Zuzahlungen) an den eventuell vorhandenen Ehepartner/eingetragenen Lebenspartner oder hinterbliebene Kinder gemäß § 32 EStG verrentet.

Alternativ kann die vereinbarte Leistung im Todesfall auch in einen nach § 5a AltZertG zertifizierten Basisrentenvertrag des überlebenden Ehegatten/Lebenspartner übertragen werden.

Leistung im Todesfall nach Rentenbeginn

Es kann eine Rentengarantiezeit oder abgekürzte Restkapitalabfindung als Rente vereinbart werden. Die Todesfallleistung nach Rentenbeginn kann bis zum vollendeten 57. Lebensjahr geändert werden.

Rentengarantiezeit:
Stirbt die versicherte Person nach Rentenbeginn und ist eine Rentengarantiezeit vereinbart, wird das noch ausstehende Kapital für die Rentengarantie an den hinterbliebenen Ehepartner/eingetragenen Lebenspartner oder die Kinder gemäß § 32 EStG verrentet. Bei Tod nach Ablauf der Rentengarantiezeit oder wenn keine Hinterbliebenen vorhanden sind, zahlen wir keine Leistung. Die Dauer der Rentengarantiezeit kann bis zur maximalen Rentengarantiezeit frei vereinbart werden.

Die maximale Rentengarantiezeit ist abhängig vom Rentenbeginnalter:

  • bis zum 67. Lebensjahr max. 20 Jahre
  • bis zum 75. Lebensjahr max. 15 Jahre
  • über dem 75. Lebensjahr max. 5 Jahre

Alternativ kann die vereinbarte Leistung im Todesfall auch in einen nach § 5a Alt-ZertG zertifizierten Basisrentenvertrag des überlebenden Ehegatten/Lebenspartner übertragen werden.

Abgekürzte Restkapitalabfindung:
Ist eine abgekürzte Restkapitalabfindung vereinbart und stirbt die versicherte Person nach Rentenbeginn und vor Ende des Versicherungsjahres, in dem sie das 87. Lebensjahr vollendet, wird aus dem restlichen Vertragsguthaben eine Rente an den hinterbliebenen Ehepartner/eingetragenen Lebenspartner oder die Kinder gemäß § 32 EStG ausgezahlt. Das restliche Vertragsguthaben ist das Vertragsguthaben zum Rentenbeginn abzüglich schon ausgezahlter garantierter Renten. Wenn es aufgebraucht ist, oder sind keine Hinterbliebenen vorhanden, zahlen wir keine Leistung.

Alternativ kann die vereinbarte Leistung im Todesfall auch in einen nach § 5a Alt-ZertG zertifizierten Basisrentenvertrag des überlebenden Ehegatten/Lebenspartner übertragen werden.

Flexibler Rentenbeginn

Der Kunde kann, obwohl er einen Rentenbeginntermin vereinbart hat (zum Beispiel das 67. Lebensjahr), die Rentenleistung vorzeitig (frühestens ab Vollendung des 62. Lebensjahres) abrufen. Des Weiteren kann der Kunde den Rentenbeginn jährlich hinausschieben, insgesamt um höchstens 10 Jahre (max. bis zum 75. Lebensjahr). Ein unterjähriger Rentenbeginn ist ebenso möglich. Der Zeitraum, in dem die Rentenzahlung tatsächlich beginnen kann, heißt Abrufphase.

Voraussetzung für diese Flexibilität ist, dass der vereinbarte Rentenbeginn zwischen dem 62. und 75. Lebensjahr liegt. Liegt er außerhalb dieser Zeitspanne, so ist eine Verschiebung des Rentenbeginns nicht möglich.

Leistung zum vereinbarten Rentenbeginn (Rente)

Zum vereinbarten Rentenbeginn wird das vorhandene Vertragsguthaben für eine garantierte lebenslange Rente verwendet.

Vertragsguthaben
Das Vertragsguthaben zum Rentenbeginn setzt sich zusammen aus:

  • dem Deckungskapital,
  • dem Fondsvermögen,
  • dem Ansammlungsguthaben,
  • dem Schlussanteil und
  • den Ihrem Vertrag zugeteilten Bewertungsreserven.

Festgelegte Rechnungsgrundlagen bereits zu Vertragsbeginn
Die Rechnungsgrundlagen für den Rentenbezug werden bereits zum Vertragsbeginn im gesetzlichen Rahmen festgelegt (garantierter Rentenfaktor). Sie gelten für das gesamte Vertragsguthaben zum vereinbarten Rentenbeginn.

Rente

Ab dem Rentenbeginn wird monatlich eine Rente gezahlt, solange die versicherte Person lebt. Mindestens wird die garantierte Rente gezahlt.

Zum Rentenbeginn wird zusätzlich die Rente mit den aktuellen Rechnungsgrundlagen berechnet. Ergibt sich damit eine höhere Rente, erhält der Kunde diese (Höchstrentenzusage).

Kapitalabfindung

Eine Kapitalabfindung ist nur möglich, wenn zum Rentenbeginn die monatliche Rente kleiner ist als die gesetzlich definierte Kleinbetragsrente (§ 93 Absatz 3 Satz 2 EStG).

Überschussbeteiligung

Überschussbeteiligung und Beteiligung an Bewertungsreserven

Es liegen die für das jeweilige Kalenderjahr deklarierten Überschussanteilsätze zugrunde. Die Höhe der künftigen Überschussbeteiligung hängt von den Kapitalerträgen und der Entwicklung der Kosten ab, im Rentenbezug darüber hinaus davon, wie sich die tatsächliche Lebenserwartung gegenüber der in der Tarifkalkulation angenommenen entwickelt. Die künftigen Überschussanteilsätze können daher nicht garantiert werden.

Überschussbeteiligung vor Rentenbeginn

Die laufende Überschussbeteiligung vor Rentenbeginn wird gemäß dem vereinbarten Überschusssystem verwendet. Die Wahl des Überschusssystems kann einmal im Jahr für zukünftige laufende Überschussanteile geändert werden.

Verzinsliche Ansammlung
Ist das Überschusssystem verzinsliche Ansammlung vereinbart, werden die zukünftigen Überschüsse angesammelt und monatlich verzinst. Das so gebildete Ansammlungsguthaben gehört zum Vertragsguthaben.

Fondsbonus
Ist das Überschusssystem Fondsbonus vereinbart, werden die zukünftigen Überschüsse in die vom Kunden gewählten Fonds angelegt. Das so gebildete Fondsvermögen gehört zum Vertragsguthaben.

Mischsystem „Fondsbonus und verzinsliche Ansammlung“
Beim Mischsystem verwenden wir die Überschüsse teilweise wie bei der verzinslichen Ansammlung und teilweise wie beim Fondsbonus. Die Aufteilung entspricht der gewünschten Aufteilung des Sparbeitrages.

Schlussanteil
Zum Rentenbeginn oder bei vorheriger Beendigung der Versicherung durch Tod wird dem Vertrag gegebenenfalls ein Schlussanteil gutgeschrieben. Der Schlussanteil gehört zum Vertragsguthaben.

Der Schlussanteil kann auch Null sein. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Beiträge (und dann auch die Überschüsse) vereinbarungsgemäß nur in Fonds angelegt werden.

Beteiligung an den Bewertungsreserven
Wurden Teile des Beitrags oder Teile von Zuzahlungen für das Deckungskapital verwendet, erfolgt gemäß § 153 Abs. 3 VVG zum Rentenbeginn oder bei vorheriger Beendigung der Versicherung durch Tod oder Kündigung gegebenenfalls eine Beteiligung an den Bewertungsreserven. Die zugeteilten Bewertungsreserven gehören zum Vertragsguthaben.

Überschussbeteiligung nach Rentenbeginn

Bis 3 Monate vor dem vereinbarten Rentenbeginn kann für lebenslange Renten zwischen drei Überschusssystemen gewählt werden.

Flexible Bonusrente
Bei der flexiblen Bonusrente werden die Überschüsse für eine zusätzliche Rente verwendet. Diese zusätzliche Rente wird in % der zum Rentenbeginn garantierten Rente gewährt. Die Rentenleistung bleibt für den Kunden, solange sich die Überschusssituation nicht ändert, gleich hoch. Im Vergleich zu den beiden anderen Überschusssystemen bekommt der Kunde hier zu Beginn die höchste Monatsrente ausgezahlt. Diese Bonusrente ist nicht garantiert und ändert sich bei einer Änderung der Überschussanteilsätze.

Dynamische Bonusrente
Bei der dynamischen Bonusrente werden die Überschüsse für eine zusätzliche Rente verwendet. Diese zusätzliche Rente wird in % der garantierten Rente gewährt. Die dynamische Bonusrente erhöht die bereits erreichte garantierte Rente jährlich ab Rentenbeginn. Enthalten ist eine jährliche Dynamik, um durch die Rentenerhöhungen Preissteigerungen zu kompensieren. Jede zugeteilte dynamische Bonusrente ist lebenslang garantiert und selbst wieder überschussberechtigt. Im Vergleich zu den beiden anderen Überschusssystemen bekommt der Kunde hier zu Beginn die niedrigste Monatsrente. Diese kann jedoch niemals fallen.

Mischsystem
Ein Mix aus flexibler und dynamischer Bonusrente ist das Mischsystem, bei dem der Kunde trotz höherer Leistung zu Rentenbeginn eine gewisse jährliche Rentenerhöhung erhält. Bei diesem Mischsystem werden die Überschüsse

  • teilweise für eine zusätzliche Rente wie bei der dynamischen Bonusrente und
  • teilweise für eine zusätzliche Rente wie bei der flexiblen Bonusrente verwendet.

Beteiligung an den Bewertungsreserven
Im Rentenbezug erfolgt eine Beteiligung an den Bewertungsreserven gemäß § 153 VVG.

Besteuerung

myLife Basis Aktiv gehört zu den Altersvorsorgeprodukten der 1. Schicht und fällt somit in die Kategorie der Basisvorsorge. Diese Basisvorsorge muss vom Bundeszentralamt für Steuern nach dem Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz zertifiziert sein. Zertifizierungskriterien sind: Leistungen nur als Rentenzahlungen (keine Einmalauszahlung), Altersrentenleistungen frühestens ab Alter 62, Hinterbliebenenrenten nur an Ehepartner/eingetragen Lebenspartner und Kinder. Ansprüche sind nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar sowie nicht
kapitalisierbar. Sie können daher nicht abgetreten oder verpfändet werden.

Drei-Schichten-Modell

Besteuerung in der Ansparphase:

Die Beiträge können gemeinsam mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung, zu einer berufsständischen Versorgung oder für die landwirtschaftliche Alterskasse bis zu einem bestimmten „Höchstbetrag für Basisvorsorge-Aufwendungen“ steuerlich geltend gemacht werden. Seit 2015 entspricht dieser Höchstbetrag dem jeweils geltenden Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung (West). Dafür müssen die Rentenleistungen im Rentenbezug versteuert werden (siehe unten). Zur Einführung dieser nachgelagerten Besteuerung gibt
es eine Übergangsregelung, die vorsieht, dass der steuerwirksame Anteil jedes Jahr um 2% steigt. Ab 2025 sind die Beiträge für Basisrentenversicherungen, soweit sie mit Beiträgen zur Basisvorsorge den Höchstbetrag für Basisvorsorge-Aufwendungen nicht übersteigen, in vollem Umfang steuerwirksam.

Besteuerung der Zinserträge bzw. der Wertentwicklung:

Es fällt keine jährliche Abgeltungsteuer an.

Besteuerung in der Leistungsphase:

Grundsätzlich sind die Leistungen aus der Basis-Rente mit dem persönlichen Steuersatz voll zu versteuern. Jedoch gibt es zur Einführung dieser nachgelagerten Besteuerung eine Übergangsregelung. Der zu versteuernde Anteil steigt jährlich um 1 Prozentpunkt bis zum Jahr 2040 auf 100 %. Wer also vor 2040 Leistungen aus einer Rente der 1. Schicht bezieht, hat einen gewissen Steuerfreibetrag.

 

    Produktinformation

    Fondsliste für zertifizierte Altersvorsorge-Produkte

    Allgemeine Versicherungsbedingungen

     

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